„treten lassen; allein ich wagte dies bei meiner Jngcnd„nnd Unerfahrcnhcit nicht, und vertraute jenen beiden„Veteranen, die unter den Lorbeeren ergraut waren und„meines Dafürhaltens dies Alles besser als ich verstehen„mußten. Hatte ich Recht oder Unrecht? Diese Frage„ist schwer zu beantworten; denn trat ich wider die Mei-„nung jener Veteranen als Reformator auf, und es wäre„dann schlecht gegangen, so hätte es wohl geheißen:„„Der junge Herr hat keine Erfahrung, er hat dieFun-„„damente des alten Gebäudes und hiermit die Grund-„„ feste des preußischen Heeres und des preußischen„„Ruhmes untergraben und einen auf Unerfahrung bc-„„ gründeten Neubau aufgeführt, der folglich beim ersten„„Sturme, bei dem ersten Anstoß zusammenstürzen mußte;„„hätte er dagegen die alten durch den siebenjährigen„„Krieg so bewährten Einrichtungen gelassen und dem„„Rathe feiner alten erprobten Feldherren Folge geleistet,„„dann stände es anders mit uns, und der Staat wäre„„dann gerettet worden""« Und der Konig hatte Recht;denn als er bekanntlich beim Ausbruche des Krieges denFeldmarfchall Möllendorf wegen feines hohen Alterszurücklassen wollte, da bat dieser den König dringend, ihnmitgehen zu lassen, wo er dann wenigstens in einem kri-tischen Augenblick, wie einst Schwerin bei Prag, dieFahne ergreifen und sich auf de« Feind stürzen könnte.Der König erhörte seine Bitte, und handelte hierbei aber-mals, wie folgendes Ergebniß sattsam darthun wird,sehr weise; denn als die erste Kunde von der geliefertenSchlacht bei Jena und Aucrstadt nach Berlin kam,die uns meldete, daß der Herzog von Vraunschwciggeschlagen worden wäre, der Feldmarfchall Möllen-
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