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„Kriegskunst zu erthcilcn; allein er war zu herrschsüchtig,„zu leidenschaftlich, zu eigenwillig, und hing vielleicht„noch zu sehr an gewissen Vorurthcilcn der alten Schule.„Jenes Seitens des großen Mannes ihm geschenkte Ver-trauen machte mich nachsichtig gegen ihn, und so wagte„ich es unter gewissen Umstanden nicht Immer, meine„individuellen Ansichten den seinigcn entgegenzustellen und„ihnen Geltung zu verschaffen. Dasselbe galt von dem„Heere, ich kannte dessen Starke, dessen Werth und„dessen Tapferkeit, wenn es zweckmäßig geleitet wurde;„allein nicht minder die Mangel der Organisation desselben,„die nicht mehr ganz zeitgemäß war; denn sie hatte noch„die Formen der Taktik des siebenjährigen Krieges. Das„Materielle des Heeres war nämlich dem durch die„Franzosen eingeführten Kriegsspstcm zu wenig angepaßt;„denn der damals noch übliche starke Troß der Armee„machte sie zu sehr von der Magazinal-Verpflegung ab-hängig und hemmte daher jede schnelle Bewegung der-selben, während das Heer des Feindes sich bei geringem„Troß und durch das so ominöse Nequisitionsspstem im„Stande befand, sich schnell von einem Orte zum andern„zu bewegen. Au erfahrnen Feldherren und an geschick-ten Gencralstabsoffiziere» fehlte es zwar nicht; denn„so fanden unter andern die Namen des regierenden„Herzogs von Braunschweig und des Feldmar-„schalls von Möllendorf nebst noch einigen anderen„Stabsoffizieren großen Anklang in der Armee und leb-ten noch in der Erinnerung ihrer Glanzzeit; allein„jene hatten keine Augen für die Fortschritte, welche das„Kriegswesen seit der französischen Revolution gemacht„hatte. Ich hätte gern bei der Armee eine Reform ein-