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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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vcrurtheilt, dein Tischlermeister seine Rechnung in oxtansozu bezahle». Ein ähnlicher Spruch darf bei der großenRechtlichkeit und Unparteilichkeit der Justiz im preußi-schen Staate nicht befremden; allein daß der Monarchnach wie vor bei Sevening arbeiten ließ und ihm seineGnade nicht entzog, dies bürgt abermals für die Gerech-tigkeitsliebe und Hochherzigkeit dieses seltenen Fürsten.Kein Herrscher hat es je weniger darauf angelegt, sichdurch künstliche Mittel beliebt zu machen, wenngleich dieLiebe und das Vertrauen seines Volkes sein höchsterWunsch, sein höchstes Glück war. Er war populär imhöchsten Sinne des Worts, nur mußre mau alsdann ihmgeradeüber die Schranken der schuldigen Ehrerbietungnicht überschreiten; denn er pflegte demjenigen, der ihmgegenüber seinen Platz mit Bescheidenheit einzunehmenwußte, mit Wohlwollen zu begegnen, dagegen es den-jenigen, der dieses außer Acht ließ, auch empfinden zulassen, und unter Umstanden ganz als König aufzutretenund den Verwegenen in seine Schranken zurückzuführen;besonders traf dies hochgestellte Personen, theils desBeispiels wegen, theils weil er voraussetzen konnte, daßsie mehr Takt als andere ihnen untergeordnete Indivi-duen haben mußten.

Bei seiner fragmentarischen Redeweise wußte ergleichwohl zeitgemäß und wohl zu reden, und bei einemgewissen Schein von Verlegenheit seiner Umgebung dennochzu imponircn und selbst kräftig aufzutreten; und ich mußaufrichtig gestehen, daß mir noch kein Sterblicher vor-gekommen ist, der mit mehr Scharfsinn, als er, begabtgewesen wäre; denn er traf bei allen seinen Urtheilen, wiedas Sprichwort zu sagen pflegt, stets den Nagel ans