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pflegten. Der Hofmarschall meinte aber, daß er diesewohl durch höhern Lohn oder durch eine außerordentlicheRemuneration hierzu würde bewegen können, und es ge-lang dem Meister wirklich, seine Arbeiter hierzu zu bewe-gen; die Arbeit ward zur rechten Zeit vollendet und derKönig bei seiner Rückkehr über diese Aufmerksamkeit sehrerfreut. Als er sich aber die Rechnung einreichen ließ,um solche zu honoriren, so fand er sie zu hoch und meinte,er sei übersetzt worden, und könne sie folglich nicht sal-dircn. Der Hofmarschall ließ hierauf den Tischlermeisterkommen, theilte ihm die Unzufriedenheit des Königs überseine eingereichte Rechnung mit, und suchte ihn, unge-achtet er solche mit Zuziehung der Bau-Comniission vor-her fanktionirt hatte, zur Schmalerung derselben zu bewe-gen, allein vergebens; denn Seveniug crwicderte: „er„könne dies unmöglich thun, indem die Arbeit durch die„bewilligte Extra-Nemuncration gesteigert und sein An-schlag durch den Hofmarschall und die Vau-Com-„mission gut geheißen worden wäre; ließe er nun Etwas„im Preise fallen, da würde er ja hierdurch gerade aus-sprechen, daß er den König habe übersetzen wollen; er„könne folglich auf keinen Fall von seiner Forderung„abweichen; dagegen bäte er aber den Herrn Hofmar-„schall dringend, die Rechnung als saldirt zu betrachten,„indem er bei seinen übrigen Arbeiten für Seine Maje-„siat genug gewönne und er Allerhöchstdemselben so viel„zu verdanken habe". Dies schlug aber der Hofmarschallab, indem er dem Meister bedeutete, daß der Königkein Geschenk dieser Art von ihn» annehmen könne, undnun wurde diese Angelegenheit den Gerichten zur Schlich-tung vorgelegt; der König verlor den Prozeß und ward