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nach und nach ward er auch als Tischler bei den König-lichen Prinzen angenommen. Da er mich als Schöpferseines übrigens wohlverdienten Glücks ansah, so war erstets sehr dankbar gegen mich und pflegte mich zuweilenzu besuchen, um mir mit großer Warme seinen Dankauszudrücken. Dasselbe geschah nämlich ebenfalls nachmeiner Rückkehr in Verlin von einer dreijährigen Abwe-senheit im Auslande. Ich freute mich, den wackern Mannwieder zu sehen, fand ihn aber abgemagert, blaß undtraurig aussehend; und als ich ihn daher fragte, wie esihm ginge und was ihm fehle? erhielt ich die unerwar-tete Antwort „schlecht", und nun erzählte er mir, wie ersich gezwungen fühle, einen Prozeß gegen den besten derKönige einzuleiten, sich aber zur Rettung seiner Ehrehierzu verpflichtet sähe, und nun theilte er mir die Ver-anlassung, die nun folgende war, mit aller Treuherzigkeitmit. Der König hatte nämlich seit geraumer Zeit eineVeränderung in seinem Vortragszimmer gewünscht, diessei aber aus dem Grunde nicht ausführbar gewesen,weil diese Arbeit wenigstens acht Tage Zeit verlangte, derMonarch aber selten so lange abwesend zu sein pflege.Nun habe ihn aber eines Tages der Hofmarschall rufenlassen, um ihm zu sagen, daß nunmehr der König, we-gen mehrerer zusammentreffender Festtage, auf etwa achtTage nach Potsdam gehen würde, und daß er nunwünsche, daß er, Sevening, während dieser Zeit jeneVeränderung bewerkstelligen möchte, durch welche Auf-merksamkeit Seine Majestät der König alsdann auf dasAngenehmste überrascht werden dürfte. Sevening er-widerte, dies sei durchaus unausführbar, weil geradewährend der Feiertage die Handwerker nicht zu arbeiten