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gehen, ohne rechts und links zu sehen, dies schien er sich
zum Wahlspruch gewählt zu haben.
Ein gewisser Baron Frauendorf, ein Franzose,der wegen eines dem Staate angeblich geleisteten Dien-stes ein Gut in der Nahe von Frankfurt an der Odererhalten hatte, aber als Ouarulant stets mit der Negie-rung iu Hader lebte, verließ endlich Preußen, kehrte nachFrankreich zurück, und ließ daselbst eine pasquillartigekleine Schrift drucken, in welcher er den König und seineRegierung angriff. Sie ward im preußischen Staate,wider Wisse» des Königs, verboten, als aber der Könighiervon Knude erhielt, da befahl er, sofort das gegensolche erlassene Interdikt aufzuheben und ihr die größtePublicitat zu verschaffen. Zugleich gebot er aber, eineKommission aus bewährten sachkundigen Männern zu ernen-nen, welche die Grunde der Klagen jenes Mannes genau un-tersuchen sollten, damit solchen, im Falle er in seinem gutenRechte sei, sofort abgeholfen werden könnte z allein diemit aller Strenge selbst gegen den Fiscus geführte Un-tersuchung ergab nur falsche Angaben, und ließ den Pas-quillanten als einen undankbaren Ouärulanten erscheinen.
Ein zweiter Fall, der seine Gercchtigkeitsliebe undHerzensgnte noch mehr bethätigt, ist folgender. Ich hattezur Zeit von Seiten der Königlichen Kinder den Aufkragerhalten, einen Mahagoni-Arbeitstisch als Geburtstags-geschenk für Seine Majestät den König anfertigen zulassen, und übertrug diese Arbeit dem geschickten TischlerSeveuing, der vortrefflich arbeitete. Der Tisch fielganz zur Zufriedenheit des Monarchen aus und er befahlnunmehr, daß er fernerhin für ihn arbeiten sollte, welcheser auch zur Allerhöchsten Zufriedenheit vollführte, und