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bewahren möchte, wenn gleich, wie ich dies bereits wei-ter oben bemerkte, nur die guten bei dem so hochherzigenKönige einen Anklang zu finden schienen.
Friedrich Wilhelm der Dritte war nächstdemmit großem Scharfsinn und einem scharfen Tiefblick aus-gerüstet; denn er schien so ausgesiattet, bis in die tiefstenFalten des menschlichen Herzens einzudringen und gleich-sam eine jede Bewegung der Seele, und den geheimstenGedanken zu errakhcn. Als ich zum Beispiel eines Ta-ges im Gefolge des Königs auf der Terrasse des Char-lottenburger Gartens spazieren ging, und er bald rechtsbald links von den, den Garten besuchenden Fremdenbegrüßt wurde, da wendete sich der König gegen mich undsagte: „Kennen Sic jene von einem Herrn begleitete„Dame? — die er mir nun naher bezeichnete — denn„es kommt mir so vor, als hatten sie irgend ein Gesuch„bei mir anzubringen; suchen Sie dies auf eine geschickte„Art zu ermitteln". Ich begleitete nunmehr den Königbis in das Billardzimmer, und trat alsdann, wie zufalligauf die Terrasse hinaus, worauf ich gar bald die sicheinstweilen dem Eingange desselben genäherten fraglichenIndividuen gewahrte, die glücklicherweise zu meinen nä-hern Bekannten gehörten, denn der Mann war ein, durchdie Zeitumstände inaktiv gewordener Stabsoffizier, unddessen Frau die Tochter eines sehr hohen und um dasVaterland höchst verdienten Staatsdicncrs. Es glücktemir unter so bewandtcn Umständen gar bald zu ermit-teln, daß sie wirklich ein Gesuch bei Seiner Majestät an-zubringen hatten, das Höchstdcrftlbe auch sofort berück-sichtigte.