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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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die Begründung der Museen mit allen ihren Schätzen;die der Künstlcrvcreine; die Verschönerung des Thiergar-tens u. s. w. sind lauter sprechende Zeugen desjenigen,was er mit so großer Munifizcnz für die Künste undWissenschaften gcthan hat.

Bei allen jenen guten Eigenschaften ward er nochmit den ganz dcsondcrn Naturgaben eines scharfen Ge-sichts nnd Gehörs, so wie eines ausgezeichneten Gedächt-nisses nnd Eriuncrungsvcrmögens, ausgestattet; allein erwußte auch alle diese und jene Seclenkrafte zu einemschonen Ganzen zu verbinden, und bei seinen Wahrneh-mungen Wohl und Weh, Freud' und Leid in sich auf-zunehmen und auf Andere überzutragen; er vergaß nieempfangene Wohlthaten, wußte aber dagegen großmüthigBeleidigungen zu vergeben. Wir kennen aus Eylcrt'sWerk jenen schönen Zug mit Masscnbach, den er ineinem leidcnsvollcn Augenblick, ohne das Vorwissen unddie Mitwirkung seines vortragenden Adjutanten, seinerHaft entließ. Auch hörte ich ihn bei einigen Gelegen-heiten, wo die Rede von einigen aus dem Staatsdiensteentlassenen Staatsdienern war, sagen:Man muß cin-mal wiederum seinen Frieden mit ihnen machen und siewiederum anstellen". Er wußte bis zum letzten Augen-blicke seines Lebens Alles dermaßen in der Vorrathskam-mer seines Gedächtnisses aufzubewahren, daß es ihm auchnach dem Verlaufe mehrerer Jahre möglich ward, daszur Zeit Nöthigc hervorzurufen. Sein Gedächtnis wardann gemeiniglich sehr treu, besonders wenn er sich et-was Angenehmes, das seinem Herzen wohlthat, zu erin-nern hatte, oder er überhaupt Wohlthaten spenden wollte;durch jene vortheilhafte Organisation hatte er auch so viel