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in an sich in seiner Nähe nichts weniger als beengtfühlte. In seinen Antworten war er schnell und treffendund verband mit einem klaren Verstand viel Scharfsinn,vermochte das Homogene vom Heterogenen mit Leichtig-keit zu trennen, und besaß mit einem Worte eine ange-borne Logik, dagegen hatte er für sophistische und beson-ders metaphysische Combinationen keinen Sinn, undpflegte dann wohl, falls die Rede von einem ahnlichenGegenstand war, ganz unbefangen zu sagen: „Dies ist„mir zu hoch, zu gelehrt, dies verstehe ich nicht". Da-gegen war sein praktischer Blick um so scharfer, denner traf in großen und kleinen Dingen, wie das Sprich-wort zu sagen pflegt, stets den Nagel auf den Kops.Wenn der Bischof Eylcrt Seite 46 siincs Werkes sagt:„Die gesunde und praktische Tendenz seines Wollens und„Strebens ließ eine poetische Stimmung und Richtung„nicht aufkommen"; so glaube ich eine Bemerkung hin-zufügen zu müssen, die mir von einem glaubwürdigenManne mitgetheilt ward. Als nämlich eines Tages vonder Phantasie und Poesie die Rede war, da soll der Königgesagt haben: „Ich habe auch meinen Antheil an Phan-tasie und Poesie; allein ich darf solchen in meinen Ver-hältnissen de» Zügel nicht schießen lassen, sondern muß„beide der kältern Vernunft unterordnen". Dennochliebte er die schönen Künste, protegirte die Maler-, Bild-haner- und Schauspielkunst i» allen ihren Abstufungen.Der Erfolg hat es auch gelehrt, und es liegt ja nochtäglich vor unfern Augen, was er Alles für Künste undWissenschaften während seiner so gesegneten Regierunggcthan hat. Der Neubau mehrerer Kirchen, die Begrün-dung der Universität, der Bau einer neuen Sternwarte,