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laßt sich z.V. der geistreiche Mirabeau in seinem Werkeüber die preußische Monarchie folgendermaßen über denjungen Thronerben aus: „Der Kronprinz verdient schon„jetzt (nämlich im Jahre 1786) im hohen Grade, daß„man ihn beobachtet, nicht bloß, weil sein Großoheim,„Friedrich der Große, sein Horoskop in den Worten„gestellt hat: — „„Der wird mich wieder von vorn em-pfangen"" — sondern, weil Alles in ihm Charakter„ankündigt, aber nicht gerade besonders einnehmend;„ohne Gewandtheit, aber von vielsagender Phpsiogno-„mie, ohne Tünche, aber wahr; von Allem will er das„Warum wissen, nur vernünftige Antworten befrie-digen ihn. Streng und fest bis zur Unbiegsamkeit und„doch warmen und feinen Gefühlen nicht verschlossen,„weiß er schon hochzuschätzen und zu verachten. Seine„Verehrung für den großen Friedrich grenzt an Ver-bitterung, und er äußert sie laut. Vielleicht reift dieser„junge Mann auch zu große» Bestimmungen heran, und„sollte einst eine Springfedcr irgend einer großen und„merkwürdigen Revolution sich in ihm entwickeln, so„so werden diejenigen, welche in die Zukunft zu blicken„verstehen, sich nicht darüber wundern".
Dies waren prophetische Worte, die Mirabeau inder Vorahnung großer Ereignisse ins Leben rief. Undeben so urthcilt der Verfasser der Charakteristik Friedri chWilhelms des Dritte», ein Franzose, der sich's zurAufgabe gestellt hatte, alle Schwächen des Hofes und derRegierung Friedrich Wilhelms des Zweite» mit dengrellsten Farben zu malen und selbst Dinge aufzustellen,die nicht von ihm erwiesen waren, indem er sagt: „Der„damalige Kronprinz hatte treffliche Naturgabcn und das