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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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mit dem Konige in näherer Verührnng stehenden Staats-männer nnd Beamten beigebracht.

Als Friedrich Wilhelm das Knabenalter erreichthatte, ward seine Erziehung einer männlichen Leitung an-vertraut, leider ward aber von Seiten des großen Königs,der, wie er sagte, keinen eigentlichen Philosophen nehmenwollte, in der Person des Geheimenraths Benisch vomauswärtigen Departement ein Mann hierzu gewählt, derbei aller geistigen Befähigung und bei einem rein morali-schen Lebenswandel, dennoch zum Erzieher eines jungenPrinzen, und besonders eines Thronerben, ans dem Grundenicht paßte, weil er kränklich und hypochondrisch warund sich folglich zu dem, mit einem gefühlvollen Gcmüthund großer Bescheidenheit begabten jungen Fürsten nichtherabzustimmcn verstand, sondern demselben bei der leise-sten Aeußerung von kindlicher Lebhaftigkeit nur Verweisegab, und ihm, wenn er sich ihm vertraunngsvoll näherte,und sich an ihn anschließen wollte, in seiner Misanthropie,nur Trübsinn entgegensetzte. Dies schreckte den jungenPrinzen ab, machte ihn scheu, in sich gekehrt und ver-schlossen; daher ward er auch späterhin verlegen, angstlichund verlor alles Selbstvertrauen. Im Jahre 1781 er-nannte Friedri ch der Große den General Karl v. Back-hof zum Oberhofmeisier der beiden ältesten Prinzen. Erwar ein durchaus rechtlicher Mann, von gutem Charakter,dessen militairische Kenntnisse, wenngleich er ein braverSoldat war, sich nicht über die üblichen Grundregeln derTaktik erHobe»; nichtsdestoweniger wußte er die Zunei-gung seiner hohen Jünglinge zu gewinnen, denn als ervom Schauplatze seines Wirkens als Erzieher abtrat undsich bei diesen verabschiedete, da sollen, nach der Mit-