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vergeblich sehnte sich Heine „nach ergiebigem Stoff". Er mußtesicy schließlich an secundäre Quellen wenden. Allerdings hatte erden größten Kenner der jüdischen Geschichte und Literatur, LeopoldZuuz, als Berather zur Seite; aber auch selbst dieser konnteihm damals nur „höchst dürftige" Notizen geben. Gleichwohl mußman sich darüber wundern, was Heine aus diesen Notizen gemachthat.")
Die Vorgeschichte beruht ganz auf historischem Grunde.Bacharach war einst ein römisches Municipium. Der Sage nach,die selbst ernsthafte Historiker früher noch glaubten, soll die Stadtvon einem Altar des Bacchus (IZuoesti ara), einem noch jetzt beiniedrigem Wasserstande sichtbaren Steine im Rhein, ihren Namen
Die Quellen, die Heine benutzte, sind folgende: Schudt: Jüdische MerkWürdigkeiten (Frankfurt 1717—13. IV.). Basnage: Listoirs äs la, roligiondos llniks äopnis äosns (Anist snsgn'ö, pressnt (Rotterdam 1707. V.). Bar-tolocci: lZibUotbssg, magno, rabbinioa, (Rom 1675—34. IV.). Wolf: Liblio-tüsoa bsbrnsn (Hamburg 1715—33. IV.). Majus: llrasoo salutis (Frankfurt1712). Baratier: Voxagss äs Rabbi Lsnjnmin (Amsterdam 1734. II.). Wen ermit Bagl meint, habe ich nicht cruiren können. Der Name kommt nicht vorund scheint aus einem Druckfehler zu beruhen. Ich will bei dieser Gelegenheit nochbemerken, daß Heine, wie ich von Heinrich Lanbe selbst weiß, die Absicht hatte,den Roman seinem Freunde Zunz zu widmen. Er wurde jedoch an der Aus-führung dieser Absicht dadurch verhindert, daß die Widmung seines Buches überBörne an Heinrich Lanbe zu spät in Hamburg eintraf, um noch dem Bucheeinverleibt zu werden, während er Lanbe bereits mitgetheilt hatte, daß er ihmsein nächstes Werk dedicire, so daß er sich nunmehr veranlaßt sah, Heinrich Lanbedie unmittelbar darauf erschienene „Legende des Rabbi von Bacharach" heitergrüßend zuzueignen. Die Ansicht von Grätz: Geschichte der Inden, XI., S. 394daß ihm diejenigen, an die er sich wandte, statt „markiger Thatsachen gehacktesStroh reichten", widerlegt sich durch Heine's obenangeführte Worte von selbst
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