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Heinrich Heine und Der Rabbi von Bacharach
Entstehung
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namen wirklich geführt hat."2) Auch in der „Lutetia" wird der Nasen-stern vorgeführt und ebenso in dem Buche über Börne, wo erseine „delicate Posiziaun" ergötzlich schildert; denn er ist mitBörne ebenso wie mit Rothschild verwandt. Gleichwohl würde erdie Ehre, mit dem Baron James in den Gemächern seines Comp-toirs sii lamills zu Mittag zu speisen, selbst mit der Hälfte seinerNase erkaufen. Heine bemerkt aber dabei, „daß die Nase desHerrn selbst wenn er die Hälfte einbüßte, dennoch eine hin-längliche Länge behalten würde".

Mit dem Nasenstern gelangen wir wieder in das Foyer desAngrifsswitzcs und der Selbstironisirnng. In beiden Reichen warHeine Herrscher. Kein Zweifel, daß er dem Don Isaak Abarbanel,dem Neffen des berühmten Schriftgelehrten gleichen Namens, Zügeseines eigenen Wesens verliehen hat. Er hat sich aus „Luxns-übermuth" (vas Wort ist von Heine treffend erfunden) taufenlassen; er ist ein Dichter und ein Verehrer des schönen Geschlechtsdazu; er kann die Inden nicht leiden, kann aber doch nicht vonihnen loskommen. Ein heimliches Sehnen führt ihn überall, inToledo sowohl wie in Frankfurt a. M., in die Nähe ihrer Sy-nagogen und Garküchen, zu der Schönheit ihrer Frauen und demDuft ihres Schalet. Isaak Abarbanel ist Heine selbst. SeineSchlagworte und Witze, seine Galanterien für Frau Sara undseine satirischen Complimente für Frau Schnapper-Elle kehrenoft bis ans den Wortlaut in Heine's Briefen, vertraulichen Mit-teilungen und privaten Unterredungen wieder. ES ist, als obwir Heine selbst reden hörten, wenn Don Isaak ausruft :^) „Der

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