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haften Huldigungen der Jugend entgegennimmt". Als Vögele Ochssie vertheidigt und dabei die Bemerkung fallen laßt, die Schnapper-Elle thue sehr viel Gutes an Leute, die es nöthig hätten, da zischtHündchen Reiß dazwischen: „Besonders an dem Nasenstern". UndAlle, die das zarte Verhaltniß kannten, lachten um so lauter. Undwir lachen mit ihnen, denn wir erinnern uns der Worte, welcheJäckel, der Narr, schon am Eingange zum Judenthore an FrauSara gerichtet hat: „Fürchtet Euch uicht, schöne Frau, der Nasen-stern thut Euch nichts zu Leide. Nur für die alle Schnapper-Elleist er gefahrlich. Sie hat sich in seine Nase verliebt, aber die ver-dient es auch. Sie ist schön wie der Thurm, der gen Damaskusschaut, und erhaben wie die Cedern des Libanon. Auswendigglänzt sie wie Glimmgold und Shrup, und inwendig ist lauterMusik und Lieblichkeit. Im Sommer blüht sie, im Winter ist siezugefroren, und Sommer und Winter wird sie gehätschelt vonSchnapper-Elle's weißen Händen. Ja, die Schnapper-Elle ist ver-liebt in ihn, ganz vernarrt. Sie pflegt ihn, sie fültert ihn, undsobald er fett genug ist, wird sie ihn heiraten, und für ihr Alterist sie noch jung genug, und wer mal nach dreihundert Jahrenhieher nach Frankfurt kömmt, wird den Himmel nicht sehen könnenvor lauter Nasensternen."
Ich will hier im Vorbeigehen nur bemerken, daß alle vonHeine in diesem Fragment genannten Namen, wie Flörsheim,Reiß, Ochs, Schnapper u. s. w. damals, wirklich in der Frank-furter Judcngasse existirten, daß Heine möglicherweise in BeitelRindskopf seinen ehemaligen Chef, den Banquier Meyer BeerRindskopf zu zeichnen versuchte und daß er in dem Nasensterneine bestimmte Persönlichkeit persifliren wollte, die diesen Spitz-