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zweiten Theil der ,Ncisebilder° erscheint der Rabbi, und zwar sehrbeschnitten — doch sollen in demselben Theil noch viele Cnriosaenthalten sein." Und ebenso an Josef Lehmann 22) (26. Mai 1826):„Im zweiten Bande soll ebenfalls der Rabbi erscheinen, und ichbin darauf gefaßt, daß ich alsdann in der fromm-christlichen Weltganz verhaßt bin. Ich hoffe, es wird mir alsdann nicht viel mehrdaran gelegen sein." Noch zwei Monate später^) (8. Juli 1826)bleibt er, gegen die engherzige Mahnung Moser's, bei seiner Ab-sicht: „Der zweite Theil soll Ende des Jahres gedruckt werden.Er soll viel Verwunderliches enthalten, z. B. den Rabbi. .UndDich hat niemals rathcnd beschützt die Göttin der Klugheit, PallasAthene!' Du hast recht, und hast immer recht."
Und nun wird es still von dem Werke in Heine's Briefen.Im zweiten Theil der „Reisebilder", der zu Ostern 1827 erschien,war der „Rabbi" nicht enthalten. Erst fünf Jahre später, ineinem Briefe an Friedrich Merckel ans Paris (24. August 1832)wird das Werk wieder erwähnt: „Ein Roman ist mir mißglückt;doch werde ich wohl in einer Sammlung, welche ich diesen Winterbesorge, und worin ich auch den Rabbi hineinschmeiße, einigeRomanstücke geben." Heine hatte also damals wahrscheinlich dieAbsicht, das Werk in den ersten Band des „Salon" aufzunehmen.Diese Absicht wurde jedoch durch die traurige Katastrophe einerFeuersbrnust vereitelt, welche im Hanse seiner Mutter, die damalsauf dem Neueuwall 28 in Hamburg wohnte, ausbrach und alleManuscripte des Dichters, die er seiner Mutter in Verwahrung.
2--) Ib. 489.
Ib. 492.
2°) IX. 13.