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urbanste Volk auf der Erde sind. Ja, ich möchte sagen: das christ-lichste Volk, wenn ich nicht zu meinem Erstaunen gelesen, wieeben diesem Volke nichts so sehr verhaßt und zum Greuel ist, alseben das Christenthnm. Ich will ein Japaner werden. Es istihnen nichts so verhaßt wie das Kreuz. Ich will ein Japanerwerden. — Vielleicht schicke ich Dir heute noch ein Gedicht ausdem Rabbi, woriu ich leider wieder unterbrochen worden. Ichbitte Dich sehr, das Gedicht sowie auch, was ich Dir von meinenPrivatverhältuissen sage, Niemandem mitzutheilen. Ein junger,spanischer Jude, der sich aber aus Luxusübermuth taufen läßt,correspondirt mit dem jungen Jehuda Abarbanel und schickt ihmjenes Gedicht, aus dem Maurischen übersetzt. Vielleicht scheut eres doch, eine nicht sehr noble Handlung dem Freunde unumwundenzu schreiben, aber er schickt ihm jenes Gedicht. — Denk nichtdarüber nach — — — Sobald ich in Hamburg oder in Berlinzur Ruhe komme, will ich den Rabbi fortsetzen."
So geht es auch im nächsten Jahre fort. Am 9. Jänner 1826schreibt er an Moser:"") „Wenn ich nur Ruhe gewinne, denRabbi ausschreiben zu können!" Und im folgenden Briese (14. Fe-bruar 1826): „Auch den Rabbi will ich — gegen Deine eng-herzige Mahnung — hier fertig machen, und er soll schon imzweiten Theil meiner Reiseschriften erscheinen, deren erster Theilim Verlage von Hofsmann -k Campe diese Ostern herauskommt."Noch im Mai desselben Jahres schreibt er an Zunz:^) „Im
2°) Ib. 497.
-st Ib. 480.
Ib. 486.
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