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Hab' ich noch nicht gelesen. Wenig, unbegreiflich wenig enthaltendie spanischen Historiker von den Juden. Ueberhaupt hier istaegyptische Fiustcrniß.
Ende dieses Jahres denke ich den Rabbi fertig zu haben. Eswird ein Buch sein, das von den Znnzen aller Jahrhunderte alsQuelle genannt werden wird."
Nun folgt die Promotion des Dichters und — seine Taufe.Es ist vom psychologischen Staudpunkte auS charakteristisch, daßer gerade in jener Zeit am eifrigsten an seinem „Rabbi" arbeitete.Es scheint in der That, als hätte er mit diesem Werke eine ArtEhrenrettung oder Selbstvertheidigung beabsichtigt. „Gruße mirZunz recht herzlich," schreibt er am 22. Juli 1825.^) „Sageihm, daß ich ihm recht sehr danke für seine Notizen. In Granadahaben 1492 wirklich Jude» gewohnt, denn sie werden in derCapitulation dieser Stadt ausdrücklich erwähnt. Uebcr Abarbanelhabe ich die Dissertation von Mastis (vita, ^starbaimlis) überihn aufgetrieben, alle christlichen Quellen zusammengestellt, abersehr dürftig."
Für den Seelenzustand Heine's in jener Zeit, in der er umäußerer Vortheile willen der Idee treulos wurde, die er durchseine Studien und Arbeiten liebgewonnen hatte, ist die Stelle indem nun folgenden Briefe an Moser, wahrscheinlich aus Lüneburgvon Anfang October 1825, sehr merkwürdig. „Da mal dieRede von Büchern ist, so empfehle ich Dir Golowin's Reise nachJapan. Du ersiehst daraus, daß die Japaner das civilisirteste,
-ch Ib. 458.
Ib. 464 ff. Golowin's Reise nach Japan, deutsch von Schulz. Leipzig
1817.