und an meinem Rabbi, der noch nicht zur Hälfte fertig und eben-falls nicht für jetzige Mitteilung geeignet ist." Fast in jedemBriese an Moser spricht er von der Arbeit an dem Roman. Soam 1. April 1825:'°) „Dieses uneigennützigste Werk wird auchdas gediegenste werden." Die Vorarbeiten zur Promotion hindertenallerdings den Dichter, ununterbrochen an seinem Lieblingswerkzu arbeiten. Doch zeigt uns ein etwa drei Wochen vor dem Examengeschriebener Brief, daß er den Plan unaufhörlich verfolgte;")er arbeitete in jenem Sommer „so angestrengt als nur möglichJurisprudenz, Geschichte und den Rabbi. Letzterer schreitet nurlangsam vorwärts, jede Zeile wird abgekämpft, doch drängt's michunverdrossen weiter, indem ich das Bewußtsein in mir trage, daßnur ich dieses Buch schreiben kann, und daß das Schreiben des-selben eine nützliche, gottgefällige Handlung ist. Doch ich brechehiervon ab, indem dieses Thema mich leicht dazu bringen kann,von der eigenen Seelengröße selbst bespiegelnd zu renommiren. —Zunz hat mir zwar schon mal durch Dich geschrieben, wo imXV. Jahrhundert die vornehmste Schule der spanischen Judenwar, nämlich in Toledo; aber ich möchte wissen, ob dieses auchvom Ende des XV. Jahrhunderts zu verstehen ist? Er nanntemir auch Sevilla und Granada, aber ich glaube im Basnagegelesen zu haben, daß sie früher schon mal aus Granada vertriebenworden. Auch, wie ich Dir notirt, möchte ich über die Abarbanelsetwas erfahren, was ich nicht aus christlichen Quellen schöpfenkann. Wolf hat diese alle in seiner Bibliothek angeführt. Baglist dürftig. Schudt hat ebenfalls etwas zusammengerafft. Bartolocci
"st Ib. 449.
'st It>. 455.