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des Exemplars als Vorwort für Dich schreiben würde — und daich keine Geheimnisse für Dich habe, so will ich Dir schon hierjene Verse mitthcilen:
Brich aus in laute» Klage»,
Du dnst'res Martyrerlied,
Das ich so laug getragenIm flammenstilleii Gemüth!
Es dringt in alle Ohren,
Und durch die Ohren ins Herz;
Ich habe gewaltig beschworenDen tausendjährigen Schmerz.
Es weinen die Großen und Kleinen,
Sogar die kalten Herrn,
Die Frauen und Blumen weinen,
Es weine» am Himmel die Stern'!
Und alle die Thräncn fließenNach Süden, im stillen Verein,
Sie fließen und ergießenSich all' in den Jordan hinein."
Nicht ohne innige Rührung wird man diese Bekenntnisse lesen;es liegt denselben ein wahres Gefühl und eine tiefe Empfindungzu Grunde. „Zentnerschwer" lag ihm die Vollendung des Werkesauf der Seele. Am 11. Januar 1825 schreibt er wieder anMoser:") ^Jch schreibe wenig, lese viel. Immer noch Chronikenund Quellenschriftstellcr ... an die Fortsetzung meines armenRabbi darf ich in diesem Augenblick nicht gehen." Ebenso theilt eran Ludwig Robert mit (4. März 1824): ^) ^Jch schrieb blos . . .
") Ib. 443.
VIII. 447.