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Die arme Schönheit ist schwer bedrängt,
Ich aber mache sie frei
Von Schmach und Sünde, von Qual und Noth,Von der Welt Unslätherei.
Du arme Schönheit, schaudre nichtWohl ob der bittern Arznei;
Ich selber kredenze dir den Tod,
Bricht auch mein Herz entzwei.
O Narrethei, grausamer Traum,
Wahnsinn und Raserei!
Es gähnt die Nacht, es kreischt das Meer,
O Gott! O steh' mir bei!
O steh' mir bei barmherziger Gott!
Barmherziger Gott Schaddei!
Da schollert's hinab in's Meer — o Weh —Schaddei! Schaddei! Adonai!
Die Sonne ging auf, wir fuhren an's Land,Da blühte und glühte der Mai!
Und als wir stiegen aus dem Kahn,
Da waren wir unsrer Zwei.
Die Gedichte waren von dem folgenden Briefebegleitet, den ich, wie auch den späteren vom12. März, dem gegenwärtigen Besitzer, Herrn Jnstiz-rath Fay in Cöln verdanke. Adressirt sind beidean Herrn Michael Schloß, denselben, an welchenim Anhang der Strodtmann'schen Sammlung