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(XXI, 443) noch sieben Briefe aus den Jahren1853, 1854 und 1855 sich finden.
Paris, 15. Februar 1851.
Hochgeehrter Herr!
Eine ganz besondere Unpäßlichkeit hat mich ver-hindert, Ihr werthes Schreiben früher zu beant-worten, auch war ich früher nicht im Stande, Ihnendie beiliegenden Gedichte zu schicken, die IhrenWünschen einigermaßen entsprechen dürften. Seitvielen Jahren mache ich keine sangbaren Liedermehr in der frühern Weise; nur der Frühling undder Sommer bringt Blumen, ich aber bin jetztfünfzig Jahre alt und seit drei Jahren bettlägerig,was keine lyrische Stimmung aufkommen läßt.Das erste der überschickten Lieder sind wirklich alteKlänge, die ich aus dem Gedächtnisse aufgefischtund zugestutzt. — Ob das zweite Gedicht JhreuZwecken entspricht, weiß ich nicht im Boraus nurein sehr geistreicher Componist dürfte sich an dieseRhythmen wagen. Dagegen glaube ich Ihnen imdritten Gedichte, daß ich erst dieser Tage geschrieben,etwas sehr Eomponirbares gegeben zu haben; nur