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Nächtliche ch'alirt.
Es wogte das Meer, aus dem dunklen GewölkDer Halbmond lugte scheu;
Und als wir stiegen in den Kahn,
Wir waren unsrer Drei,
Es plätschert' im Wasser des RuderschlagsVerdrossenes Einerlei;
Weißschäumende Wellen rauschten heran,Bespritzten uns alle Drei.
Sie stand im Kahn so blaß, so schlank,Und unbeweglich dabei;
Als war sie ein welsches Marmorbild,
Diancns Konterfei.
Der Mond verbirgt sich ganz. Es pfeiftDer Rachtwind kalt vorbei;
Hoch über unfern Häuptern ertöntPlötzlich ein gellender Schrei.
Die weiße gespenstische Möve war's,
Und ob dem bösen Schrei,
Der schauerlich klang wie Warnungsruf,Erschraken wir alle Drei.
Bin ich im Fieber? Ist das ein SpukDer nächtlichen Phantasei?
Äfft mich ein Traum? Es träumet mirGrausame Narrethei.
Grausame Narrethei! Mir träumt',
Daß ich ein Heiland sei.
Und daß ich trüge das große KreuzGeduldig und getreu.