VI.
Heine und Karl Hillebrand.
Ueber Heine's Verhältniß zu Hillebrand ist, soviel ich weiß, niemals etwas bekannt geworden, einUmstand nur erklärlich durch die übergroße Ab-neigung meines verehrten Freundes, von sich selbstzu reden. Um so dankbarer muß ich für die fol-gende Mittheilung sein, die über die Leidenszeit desDichters und die Entstehung des Nomancero sointeressanten Aufschluß giebt. Will man eine un-zweifelhaftere Bestätigung, daß eine unverwüstlichegeistige Kraft den Dichter beseelte? Man darf eswiederholen: wo findet sich in der Literaturgeschichteein zweites Beispiel solcher Arbeiten, während sol-cher Leiden. Einem Menschen, der so etwas übersich vermocht, will man Ernst, Ausdauer, Tiefeganz absprechen? und wissenschaftlichen Sinn dem,