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es doch meist theologische Werke oder wenigstenskirchenhistorische, wie ich denn den ganzen Spittlerund den noch gewichtigeren Tholnck durchaus mitihm lesen mußte, ebenso Spaldings „Religion";freilich auch die Bibel, die er fast auswendigwußte, und in der ich ihm oft ganze Kapitel vor-las, vornehmlich im alten Testamente. Von Zeitun-gen wollte er nichts wissen, höchstens las er dasJournal clos Oodats, aber als ich ihm einst H.Laube's Geschichte des ersten deutschen Parlamentsbrachte, die mir mein Vater geschickt hatte, mußte ichihm alle drei Bände vorlesen, und obschon er die etwasconservative oder vielmehr gothaische Richtung desVerfassers nicht billigte, so ward er doch nicht müde,den reinlichen Stil, die Lebendigkeit der Porträts,die Feinheit des Urtheils zu rühmen. Dichter aberlasen wir viele: ich habe in den acht bis neun Mo-naten, während welcher ich ihn besuchte, mit ihmgelesen: Wilhelm Meister, Wahrheit und Dichtung,Tasso, Faust (beide Theile), Geisterseher und fastalle Dramen Schillers, für die er eine große Be-wunderung hegte. Namentlich schätzte er Wallen-stcin ganz ungemein. Dabei nun ließ er sich nicht
Hüsfer, Heine. 11