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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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literatur" keineswegs übel genommen hatte. Wirwurden bald handelseinig, und obwohl meine Cassedamals recht schlimm bestellt war, wären wir auchhandelseinig geworden, wenn der Dichter mir seineharten Fünffrankenthaler, die er seufzend aus derrothen Börse unter dem Kopfkissen hervorzuziehenpflegte nicht angeboten hätte. Er war damals schonan sein Bette (in der ruo ä'^mstoräam) gefesselt,wenn man anders dies Matratzenlager ein Bettnennen kann. Sein Gehör war schon geschwächt,seine Augen geschlossen, und nur mit Mühe konnteder abgemagerte Finger die müden Augenliderhinaufschieben, wenn der Poet etwas zu sehen ver-langte. Die Beine gelähmt, der ganze Körper zu-sammengeschrumpft: so ward er alle Morgen vonWeiberhand er konnte keine männliche Bedienungertragen auf den Sessel gehoben, während dasBett gemacht wurde. Nicht das geringste Geräuschkonnte er erdulden. Seine Leiden waren so heftig,daß er, um nur etwas Ruhe, meist nur vierStunden Schlafes zu erlangen, Morphium in dreiverschiedenen Gestalten einnehmen mußte. In seinenschlaflosen Nächten dichtete er dann wohl seine wnn-