berührt, als Steinmann viele Jahre später, ohne anzu-fragen, die Göttinger Briefe in seinem Mephistopheles1842 veröffentlichte. Ein Jahr darauf scheute sichder wenig gewissenhafte Vielschreiber nicht, in einemMusenalmanach, den er herausgab, drei Jugend-gedichte Heine's abdrucken zu lassen, mit der Unter-schrift: „H. Heine, Paris," als seien sie eben gedichtetund für den Musenalmanach eingesendet worden.Es ist das hier abgedruckte nebst zwei anderen, diespäter unter Nr. VIII und XIII zn erwähnen sind.Heine, den wohl am meisten verdroß, daß man un-bedeutende Jugendarbeiten als Erzeugnisse seinesreifsten Alters zn bezeichnen wagte, erließ dagegenfolgende Erklärung in Laube's Zeitung für die ele-gante Welt vom 8. Februar 1843 (Werke XX, 3S6):„Was Sie mir von dem Musenalmanach desHerrn Friedrich Steiumann sagen, würde mich amü-siren, wenn die Sache nicht zugleich von der Ge-wissenlosigkeit zeugte, womit gewisse Leute iu Deutsch-land jeden Schabernack ausbeuten, der mir in bös-williger oder auch harmloser Absicht gespielt wird.Ich habe mir in der Buchhandlung jenen Musen-almanach zeigen lassen, und ich autorifire Sie, in
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