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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Nur ein Spottbild auf die AhnenIst das Volk im deutschen Kleid;Und die alten Röcke mahnenSchmerzlich an die alte Zeit:

Wo die Sitte und die TugendPrunklos gingen Hand in Hand;Wo mit Erfurchtscheu die JugendVor dem Greisenalter stand;

Wo kein Jüngling seinem MädchenModeseufzer vorgelügt;

Wo kein witziges DespötchenMeineid in System gefügt;

Wo ein Handschlag mehr als Eide,Und Notarienakte war;

Wo ein Mann im Eisenkleide,

Und ein Herz im Manne war.

Unsere Gartenbeete hegenTausend Blumen wunderfein,Schwelgend in des Bodens SeegenLind umspielt von Sonnenschein.

Doch die allerschönste BlumeBlüht in unfern Gärten nie.

Sie die einst im AlterthumeSelbst aus felstger Höh gedieht);

*) Die Worte:Selbst aus starrem Fels gedieh", sinddurchstrichen.