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ich am Rheine gehört." Aber es scheint nicht, daßdie Kenner unserer Volkspoesie auf die Angabegroßen Werth gelegt hätten. Von Karl Simrockweiß ich gewiß, daß er das Gedicht deshalb inseine kritische Sammlung deutscher Volkslieder nichtaufgenommen hat, weil er es für ein ErzeugnißHeine's hielt. Hier macht nun aber die RheinischeFlora ihrem Namen Ehre. Zu Anfang der Nummer15 vom 25. Januar 1825 findet sich wörtlichFolgendes:
Volkslied.
Es fiel ein Reif in der FrühlingsnachtWohl über die schönen Blaublümelein,
Sie sind verwelket, verdorret.
Ein Jüngling halt' ein Mägdlein lieb,
Sie flohen gar heimlich von Hause fort,
Es wüßt' weder Vater noch Mutter.
Sie sind gewandert hin und her,
Sie haben gehabt weder Glück noch Stern,
Sie sind verdorben, gestorben.
Auf ihrem Grab blau Blümlein blühn,Umschlingen sich zart, wie sie im Grab,
Der Reif sie nicht welket, nicht dörret.(Im Bergischen aus dem Munde des Volkes aufgeschriebenvon Wilh. v. Waldbrühl.)