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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
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der Heimath und nach Deutschland, so wie demSelbstgefühl eines deutschen Dichters so rüh-renden nnd beredten Ansdrnck geliehen. Warnmsollte er nicht daneben einem Lande freundlich ge-sinnt sein, wo alles ihm wohlwollend entgegenkam,wo Niemand ihm seine Abstammung zum Vorwurfemachte, wo man seine Werke übersetzte, die in sei-nem Vaterlande ehe sie nur erschienen, verbotenwurden? Wenn er den Fremden schmeichelte, hater ihnen nicht weniger die ernstesten Wahrheitengesagt; und sieht man genau zu, so hätten dieFranzosen mehr Ursache, über seine Complimcntezu zürnen, als die Deutschen über seine Vorwürfe.Denn die einen behandelt er beinahe wie Kinder,die man gern mit ihrem Spielzeug gewähren läßt,die andern wie Männer, von denen man dasHöchste fordert, weil sie das Höchste leisten können.Daß er zwei Völker, denen beiden er durch Er-ziehung, Aufenthalt, Denkweise einigermaßen ange-hörte, so weit es ein Schriftsteller vermag, geistigzu einigen suchte, werden diejenigen, die über dieaugenblickliche Strömung hinaus den Blick in einevielleicht nicht ferne Zukunft richten, schwerlich ver-