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mal mittheilen, ob Sethe sich wohl befindet undihm nichts Schlimmes begegnet, so würden Siemir einen Gefallen erzeigen. Der Umstand, daßSie jenen Namen nie erwähnen, erzengt in mirdie Vermuthung, daß Sie in keinem sonderlichnahen Verhältniß mit Sethe stehen mögen, vielleichtwegen Verschiedenheit der Ansichten über das Uni-versitätsleben, ein Erzsteckenpferd Sethe's. GlaubenSie nur nicht, daß dieses bei mir etwas mehr alseine müßige Vermuthung sei. Ich habe bis ansdiese Stunde keinen Brief von Sethe aus Münstererhalten, nicht das Mindeste von ihm gehört, unddas ist es eben, was mich beunruhigt. Diesesmag Sie, lieber Jmmermann, etwas befremden,da ich Ihnen Sethe als einen meiner besten Freundeangekündigt; aber es ist dennoch so, wir sind zwölfJahre lang Herzensfreunde gewesen, saßen schon inder Schule immer beisammen und blieben auchin der Folge immer beisammen, und jetzt läßt ermich sechs Monat ohne Antwort."*)
Den Plan, die Freunde in Münster zu besuchen.
*) Werke XIX, 77 f.