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ich noch in Berlin seyn werde recht oft sehen nndsprechen werden. Ich wünsche daß Du mich auchmahl besuchst, damit ich nicht zu oft Gefahr laufeDich in Gesellschaft schauderhafter Gesichter zutreffen. Ich werde Dich diese Tage besuchen, undDir auch die Flegeljahre mitbringen. Es thut mirsehr leid, lieber Christian, daß ich Dir erst denIsten May die 9 Thaler geben kann, und daß ichvielleicht Ursache bin daß Du in Geldverlegenheitbist. Es ist schauderhaft von mir, daß ich sie Dirnicht vor einigen Monath gab als ich meinen Wech-sel erhalten. Sonst Pflegte Zuverlässigkeit zu mei-nen Tugenden zu gehören. Ich werde auch dieseTage Deine Familie besuchen. — Leb wohl, lieberChristian, und seh mir so gut wie Du es bey so-bewandtcn Umständen seyn kannst.
Berlin, den 14. April 1822.
bis morgen Dein Freund
H. Heine.
Das Charakteristische dieses Briefes bedarf keinerAusführung im Einzelnen. Nur angedeutet ist dieleise Opposition gegen Gvthe, die sich der schranken-
Hiiffer, Heine. 4