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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Diese Zeilen bezeichnen in der That sehr gntSethe's festen und treuen Charakter, sein ruhiges,gemessenes Wesen, seine kluge, vorsichtige Art, dieDinge anzusehen. Wegen aller dieser Eigenschaftenhatte er im Kreise seiner Bekannten von Heine denBeinamen Staatsrath erhalten. Zuweilen mußteer auch jetzt noch als Schützer auftreten. DennHeine war auf der Universität, wie auf dem Lyceumvielen Anfechtungen ausgesetzt, theils in Folge seinerscharfen Worte, theils wieder wegen seines Judcn-thums. Daneben sicherten ihm freilich seine dich-terischen Talente immer eine gewisse Ueberlegcnhcit.Mit wirklicher Theilnahme hörte er nur geschicht-liche und literargeschichtliche Vorlesungen; man weiß,wie sehr er damals August Wilhelm von Schlegelsich verpflichtet fühlte. Doch kann man nicht sagen,daß er seine Fachstudien vernachlässigt hätte. SeineCollegienhefte waren in guter Ordnung, und seinLebensplan noch immer auf eine Vernunfthcirath mitderJurisprudenz gerichtet. Uebrigens blieb er in Bonnnur ein Jahr; die Ferien im Herbste 1820 verlebteer einsam in dein Dorfe Beuel, Bonn gegenüber, umungestört an seiner Tragödie Almansor zu arbeiten.