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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Im September, nacb kurzem Besuch iu Düsseldorf,trat er zu Fuß eiue Reise durch Westphalen an.Für den jugendlichen Literator schien es schon vonBedeutung, daß er mit einem kleinen Blatt, dem„Nheiuisch-Wcstphälischen Anzeiger", der in Hammvon einem Doctor Heinrich Schultz herausgegebenwurde, Verbindungen anknüpfen konnte. Das Zielder Reise war Göttingen, wo er die juristischenStudien fortsetzte.*) Aber schon am 29. October1820 in einem Briefe an Steinmann sehnt er sichnach seinem „paradiesischen" Beuel zurück und sprichtseine Reue aus, daß er Bonn verlassen habe. Der Tondes Studcntcnlebens war ihm unbehaglich, für seineliterarischen Neigungen fand er gar keine Nahrung.Von Bekannten ist nur der Münsterancr BenediktWaldcck zu nennen. Heine giebt ihm das Zeugniß,er sei „ein guter Poet und werde einmal Vielesleisten". „Ich habe ihn," schreibt er weiter, „durchWort und Beispiel tüchtig angespornt, ihm meineAnsichten über Poesie faßlich entwickelt, und hoffe,daß dieser Same wuchern und gute Früchte tragen

*) Heine's Leben I, 120.