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eressen ihnen mehr am Herzeil lagen, als die juristi-schen, Dieselbe Neigung verband Heine auch mitJohann Baptist Rousseau und Friedrich Steinmann,ohne daß der Abstand, der sie trennte, in so früherZeit völlig bemerkbar geworden wäre. Er wohntemit dem früher erwähnten Pellmann in einem Hauseauf der Josephsstraße; auch Ludwig Schopen,den späteren Dircctor des Bonner Gymnasiums,sah er häufig, und da von diesem Frcundes-paar der Erstgenannte hoch aufgeschossen, derZweite kurz, von rundlichen Formen war, so pflegteer sie zusammen als oomma cum Mneto zu be-zeichnen. Unter diesen alten und neuen Bekannt-schaften fand er auch den ältesten Freund, ChristianSethe, der, nachdem er in Göttingen und Heidelbergstndirt, im Herbst 1819 nach Bonn gekommen war.In jenen Tagen ist das dauernde Denkmal dieserFreundschaft gestiftet wordeil in den Frescosonetten:
Du aber standest fest gleich einem Thurme;Ein Leuchtthurin war dein Kopf nur in dem Sturme,Dein treues Herz war mir ein guter Hafen.
Wohl wogt um jenen Hafen wilde Brandung,Nur wen'ge Schiff erringen dort die Landung,
Doch ist man dort, so kann man sicher schlafen.