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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Niciuand, der den Dichter liebt, wird nicht zu-gleich bedanern, daß er sein Talent so oft deinUnwürdigen nnd Gemeinen zugewandt, daß er überdas Höchste und Heiligste so oft mit frivolem Spottund chnischer Dreistigkeit sich ausgelassen habe.Man kann auch nicht zur Entschuldigung anführen,dieser Hang sei erst durch die nicht erwiderte Nei-gung, durch spätere Lebensverhältnisse, etwa durchden Aufenthalt in Paris hervorgerufen; schon inden ersten Jugendgedichten tritt er unerfreulich ge-nug hervor. Man kann nur sagen, daß Vielen vielAcrgeres nachgesehen worden ist, die längst nichtdie gleiche Genugthunng gegeben haben. Undwarum will man zur Bcurtheilung eines Menschennur das Schlechte in Anrechnung bringen? Heinewar ein vortrefflicher Sohn, ein guter Bruder,seine Frau hat sich niemals über ihn beklagt; gegenFreunde, obgleich man eine wirkliche Undankbarkeitschwer verzeihen kann, zeigt er sich treu, hingebend,aufopfernngsfähig, selbst Fremden gegenüber immerbereit, wohl zu thuu und Hülse zu briugeu. Undhat wohl jemand in höherem Maße von der Machtdes Geistes und des Willens über den Körper Zeug-