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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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2) Schon Jakobi's Vorwürfe gegen Kant/ sind anchmeine Angelegenheit. 3) Ja das innerste meiner eignenLehre wird von ihm hart angegriffen an verschiedenenOrten.

S- 137. lehrt er wie ich / daß das Daseyn Gotteönicht bewiesen werden dürft/ dann aber fährt er fort:die bloße Deduktion nur der Idee eines lebendigenGoiteS aus der Beschaffenheit des menschlichen Erkennt-nißvermogenS zerstört nothwendig den natürlichen Glau-ben an einen lebendigen Gott/ indem sie mit der größtenKlarheit sehen läßt/ wie jene Idee ein durchaus subjekti-ves Erzcugmß des menschlichen GeisteS/ ein reinesGedicht ist/ das er seiner Natur nach nothwendig dich-tet/ das darum auch vielleicht/ aber höchstens nurvielleicht eine Dichtung des wahren und soweit keinbloßes Hirngespinst; eben so sehr und wohl noch mehrvielleicht aber auch ein bloßes Gedicht und somit wirklichnur ein Hirngespinst seyn kann."

Ferner S. 206 u. f. führt er zwar eine Stelle ansmeiner neuen Kritik d. B. (B. 1. S. 206) au/ wiefolgt:Die Eintheilmg: Alle unsere Erkenntniß istentweder Anschauung oder Begriff/ ist nur richtig/wiefern wir sie so betrachten / wie sie unmittelbar Gegen-stand der innern Wahrnehmung wird. Wir werden unsunserer Erkenntnisse nur entweder als Anschauungen oderdurch Begriffe bewußt. Allein wenn wir nicht aufdieses bloße Verhältniß des Miederbewußtsevns