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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Denn auch mir gilt das Wort des Selbstvertrauensbet) Spinoza! me veroin pirilosopliiam invelliZei-eseio. Wenn es nöthig ist, werde ich jedem Rede stehen.Sollten aber gute dumme Leute oder auch übelwollende,mich selbst der Irreligiosität, der Gewissenlosigkeit oderder GotteSläugnung beschuldigen, so weiß ich, daß diesder richtigen Lehre gewiß von vielen widerfahren werde,und werde um so ruhiger zuhören, da dies wenigstensdie Gemüther in Bewegung bringt und den Gedankenbelebt. Anders aber als um die Sache zu streiten, scheintmir weniger Mühe werth. Doch das letztere mochte daseinzige seyn, worin hier meine Ansicht wahrhaft von derdes Schclling abweicht, denn daß ihm die angeblichenBeschuldigungen des Betrugs und der GotteSläugnungin der That so wichtig nicht scheinen, wie es der Anfangseiner Schrift vermuthen ließe, zeigt schon der bis zumpossenhaften sich verirrende Spaß, mit dem er zuletzt dieSache betreibt.

Bey der Streitsache nun, welche hier durch Iakobi"und gegen Iakobi angeregt worden ist, auch meineStimme zu geben, finde ich aus mannichfachen Gründenmir wichtig, Viererlei) will ich vorläufig nennen.

1) Auch meine Ansicht zur Vertheidigung der hiervon Iakobi aufgestellten Hauptlehre zu geben, nämlichfür die Scheidung der Wissenschaft und des Glaubensin der Ueberzeugung des Menschen und für die Grund-anficht wahrhafter, bilderfreyer NeligionSlehre.