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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Neuere Irrungen.

^Hn unserer neuen Lehre vom ewigen Wesen der Dingeist eine der wesentlichsten y>'ulldbehauvtungen: Nur dasLeben ist wahres Senn. Der minder Kundige kann er-wiedern, warum red,«, ihr vom wahren Seyn, ist dennein anderes Senn als das wahre? Ich antworte: JedeNeligionsiehre von Beginn her scheidet irdisches undhimmlisches, das hieniedcu und das höhere, wir aberhaben, durch Kant s erneuerte Lehre von der Ungültig-keit des räumlichen und zeitlichen für das wahre Wesender Dinge, diesen Unterschied erst wissenschaftlich bestim-üicn lernen. DaS Gesetz der Erscheinung der Dinge fürden Menschen scheidet unsere Ansicht von dem Seyn derDinge an sich, so daß wir das Seyn der Erscheinungund das wahre Seyn der Dinge an sich unterscheidenlernen müssen.

In dieser Lehre ist aber das am schwersten zu fassendedie Behauptung: die Dinge, welche erscheinen, sind dieDinge an sich; ihre Erscheinung aber scheidet sich vonihrem wahren Wesen durch die der Erscheinung anhän-genden Beschränkungen meiner Fassungskraft.