Einleitung-
Friedrich Heinrich Jacobi hat in seiner neuestenSchrift- von den gottlichen Dingen und ihrer Offenba-rung, zwey der wichtigsten Lehren seiner philosophischenAnsicht ausführlicher und bestimmter ausgesprochen alsbisher. Zuerst nämlich polemisch gegen den Wandö-bccker Boten seine Ansicht vom Glauben und der Of-fenbarung als unmittelbaren Quellen unsrer religiösenUeberzeugungen; zwcytenS seine Lehre vom Unterschieddes TheiSmuö, welcher nur bestehen könne durch dieTrennung des Glaubens von der Wissenschaft und einesirreligiösen Naturalismus / welcher die Konseauenz jedesselbst genügsamen Wissens werde - diese Lehre aberverbunden mit der Behauptung ein solcher Naturalis-mus sey die nothwendige Konseauenz der Kantischen Ar:zu philosophircn.
In Rücksicht des ersten führt er unter andern ( S.45. 49.) die Worte des Wandsbecker Boten an: »derMensch ist in sich reicher als Himmel und Erde undhat, was sie nicht geben können ... die Weisheit undOrdnung/ die er in der sichtbaren Natur findet/ legt ermehr in sie hinein/ als er sie aus ihr herausnimmt.z