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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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84
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Lauterkeit der Religionölehre.

isher habe ich einen Vorwnrf gegen Schelling gel-tend zu machen gesucht/ welcher noch weit mehrere unterrinS trift , nemlich alle, die sich von der FichtischenSprachverwirrung haben ergreifen oder irre leiten lassen.DaS Kindische des Unternehmens / mit dem sich bey allemguten Willen nichts verständiges anfangen läßt / hat denBessern / die sich damit befaßten, ein solches Gefühl eig-ner Kraftlosigkeit zu philosophischen Untersuchungen ge-geben,. daß sie ohne den Muth zu eigner Lehre nur im-mer suchen / in alten fremden Worten klug befunden zuwerden, daß sie sich gar mit dem scheuen Volke verbun-den haben, welches die Dämmerung liebt und am hel-len Sonnenlichte nicht gedeihen kann.

Die Weisheit, welche wir suchen, lebt nur in deineignen, selbsterrungenen Gedanken, wer nicht Muth undKraft in sich fühlt, diesen zu gewinnen, sollte nie unterden Philosophen gehört werden. Euch aber, so viel ihrEuch rednerisch brüsten mögt, fehlt dieser Mulh, das