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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
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thellhafter, einen mit Schraubcngängen versehenen Kern ?!?. y.von kalt g-schmievctem Kupfer — das weit dauerhafter Ist als Ei»sen oder Stahl, und sich auch nicht so leicht orydiret — einzusetzen,und durch diesen alSdann das Zündtloch einzubohren. Dieses Ver-fahren ist zuerst von Hrn. Gor, Aufseher der Stückgießereic» inPerpignam 17Z6 erfunden und ausgeübt worden. Man leget zndem Ende das Geschütz mit den Schildzapfen völlig wagerecht aufein Guüste, Ich- 6- Tab. XXIV,, das aus 2 Lagerhölzern und 2Sohlstücken IZ bestehet, in welche die Ränder O mit ihren StrebenX cittg'lassen sind. Jene tragen den Rahmen O, dessen Neigungder Neigung des Jündrloches gegm die Are des Rohres gleich ist.Durch "den Rahmen OD ist die Schraube ? vermittelst der Hand»griff- au dem glich, und hat an ihrem untern Ende einen Drillboh-rer Q, mit dem das Aündtloch ausgebohret, und durch immergroßer werdende Bohrer bis zu dem Durchmesser des Zündtloch--kernes, doch ohne die Schraubengewinde gebracht wird. Um letz-tere einzuschneiden, wi ch ein besonderes Werkzeug stix. 7. lVIXO mitseiner Oiste L an die Spindel befestiget, und der Keil O nach undnach mehr hineingetrieben, damit der stählerne Stift e — d-r umdie Schraube Ol beweglich ist, die Gewinde bis zu der gehörigenTiefe bringt. Nachdem hierauf der, in einer Mutter von derselbenGröße zu einer Schraube geschnittene, Kern stig. y. in das Robrgeschraubet worden; schneidet man vermittelst des Werkzeuges8«das in der Seele hervorstehend- ab.

Ehe man anfängt, das Zündtloch zu bohren, muß mandurch das Wink-lmaaß Ist 2, dessen beide glcichlange Sch; kelOl an die Schildzaofen stoßen, und auf das man in I ckn- ^lci»waazc setzet, von der senkrechten Lage der Schildzapftn, und folg»lich von der richtigen Stellung des RohrcS überzeugen.

Das Einbohren selbst geschiehst vermittelst eines Bosw-rs, derdurch einen Bogen beweget, und durch die hinter den Lanftlotz an-gebrachte. mit einem Gewicht versehene Wippe g-gm das Rohr an«gedrückt wird. Anstatt dicker Wippe bedienet man sich in der Fran-zösischen Gießerei von Rückle einer- Winde lft^. 1. deren Bäumst,durch ein Triebrad vorwärts bewegt wird, und den Bohrer f g gendas, auf deu Unterlagen UL durch die Keile N befestigte Geschütz-rohr drückt, wählend cm Arbeiter ihn an der um den Kloben n ge-schlungenen Schnure drehet. Der Balken X, auf dem die Windefest ist, dienet dem Bohrer die angemessenere Neigung zu geben, in-dem man ihn zugleich durch untergeschobene Keile nach Beschaffen,heit des Kalibers hoher oder tiefer stellt.

Die Neigung der Are des Zündtloches gegen die äußere Flächtdes Vodcustückes ist:

bei dem französischen Feldgeschütz roZ Grad,— den französische» Batteriestücke-, 102 Grad.

^si? den Girssereien von Chaillot und Redrct ist die Vohrmaschi»