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«inen Kolztrempel dichte an der Nabe unter die Achse zu setzen, da-mit nicht die ganze Last auf den Rädern ruhet, sondern grdpten-theils von den beiden Trempeln getragen wird.
Ziehbander (liens lles fantes) werden theils um die zersprun-genen Zeichen der Räder gelegt, sie zusammen zu halten, th.ilSwerden sie auch bisweilen bei den neuen Kanvnen>Rädern der schwe-reren Kaliber angebracht, nur ihren Widerstand gegen die auf siedrückende Last zu vermehren. Siehe Räder.
Zink, (^inc) ein blauwcisses, halbgeschmcidigcs Metall, dasauf dem Bruche ein krvstaUähuliches Gefüge hat, schwerer als Blei,bei 700° Fahrcuh. schmilzt, doch in der Glühhitz sich verfilm-, gel,und sich i.i verschlossenen Gefäßen sublim'r.u lägt. Die .,1 korndelasse» sich mir Kali, Natron und Ammoniak verbinden; von denSäuren werden sie angegriffen, und sitzen mir ihnen Salze in am-men. Mit den Metallen — esicne und W>ßmun, ausgenommen,— vereimget sich der Zink leicht, und macht sie härter u d ipioder.Am nützlichsten ist das Gemische aus Kupfer und zink, das einegelbe Farbe hat, nicht viel weniger geschmeidig ist, als das Kuvserallein, und nicht so leicht rostet, als dieses. D-e venchiedeuen Ver.Hältnisse, in welchen bei dieser Zusammensetzung das Kupier undZink stehet, ändern die Farbe, Harre und den Namen des Kenn.ischeS ab, das Messing, Tomback, Pinschbeck oder Semilorheißt. Die Verfertigung des Messings findet ma - oben un-ter diesem Worte. Das Tom back bestehet aus 80 Pfund ga z reuncm Kupfer, 14 Pfund Messing, 14 Pfund Galmey und che 0viel Kohlenstübbe, daö in 8 Tiegel verthcilet, und so zusamm n ge-schmolzen wird. In Engelland hat man zuerst angefangen, dZink auch für sich allein zu bearbeiten. Man wende: die flinkr-Kmtcn zu den Decken der Dächer an, und sind die Kosten der Fatmkatio» nicht bedeutend. Ja, Hebson zu Schaffield hat sogarDrakh ans Zink gezogen.
Man findet den Zink mit Schwefel, Eisen, Blei, Arsenikund Erden verbunden, auS denen er durch Rosten und Pochen ge-schieden wird.
Zinn, (bckam) ein sehr weiches, weisses, beinahe klanglosesMetall, das nur sehr wonig Elastizität, aber viel Dehnbarkeit und7,oc>i bis 7,500 specifischcSchwere besitzt. Durch die Wä me wirddas Zinn sehr ausgedehnt. Es fließt noch vor dem Glüh n, bei420 Graden der Fahrenyeitisch-n Scale, und verwandelt sich b idem Zutritt vcr freien Luft auf seiiur Ob.rsiäche in graues un-vll-kommneS Ornd, die Zinnasche, die um 8 bis 10 pra Lim a» Ge-wicht zunimmt. Durch einen Zusatz von kohlenhalngem Stoff wirodieses Oryd im Feuer wieder in metallischer Gestalt Hergest. llet.
Daö Zinn zersetzet die Säuren, und bildet mit ihnen die melasi