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2,2 (1812) P - Z
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z.) Die Batterien in den Verschanzungen dürfen nie starkseyn, sie würden außerdem zuviel Punkte unflauquiert lassen, unddaö feindliche Feuer gegen sich vereinigen.

4.) Die kleinen Kaliber sind zu Verthcidigung der äußern Po«sten und zu den Reserven bestimmt. Au lezterer Absicht ist, wieim freien Felde, die reitende Artillerie am zweckmäßigsten.

z.) Die Zwvlfpfüudcr kommen an die Zugänge und an solcheOrte, wo man den Hauprangriff des Feindes erwarten muß.

6.) Die zweckmäßigste Anwendung der Haubitzen ist: denAufmarsch des FeiudeS zu hindern, oder wenigstens zu erschweren.Hierdurch wird isse Stellung dergestalt bestimmt: daß sie eineWurfweite VW' I2OO Schritt haben, weil bei dieser die Granatenam ersten lckgen bleiben.

7.) Nur da wo man fürchten mnß, von dem Feinde mitschwerem Geschütz beschossen zu werden , sichert man sein Geschützdurch Schießscharten. Im atlcn übrigen Fallen ist cS weit vorthell-hafter: über Bank zu schiessen, wo man in Absicht der Richtungnicht so eingeschränkt ist.

8.) Um den Gebrauch des Geschützes auch bei nächtlichenAngriffen gewisser zu machen; laßt man in der Karlctschenschuß-weite mit einem Dache versehene Scheiterhaufen von trocknen: Holzeerrichten, die durch sichere Leute bewacht und angezündet werden,sobald der Feind sich nähmt.

y.) Auch am Tage läßt die Wirkung des Geschützes sich da-durch sichern: daß man durch Straucher oder andere / leicht zuunterscheidende Merkmale die Entfernungen von 1200, aooo, 800und ücw Schritt bezeichnet; auch alle Gegmstände, welche denFeind verbergen könne». Gruben, Mauern, Gebüsche hinweg räumt,um das ganze Terrain vor den Verschanznngcn sehen und bestrei-chen zu können.

ro.) Bei großen Verschanzungen kann es in vielen Fällen vor-theilhaft seyn, nach C u » n 0 t s Vorschlag mit einigen leichten Ka-nonen und Haubitzen heraus, dem Feinde entgegen zu gehen, undans ihn zu feuern. Diese Geschütze agiren zerürmt, nm nicht soviel durch das feindliche Feuer zu leiden, indem sie dabei vis Vor-theile des Terrains benutzen und sich zu rechter Zeit zurückziehen ,um das Feuer der Verschanzuna nicht zu stdhren.

1 r.) Haben die Kanonen keine Schießscharten, und wird dieAnnährung des Feindes nicht vielleicht durch besondere Hindernisseverzögert; darf man sich in keine Kanonade einlassen, weil dasdiesseitige Geschütz durch das, ihm gewiß überlegene feindliche, ge-wiß bald zum Schweigen gebracht werden würde. Man ziehetvielmehr das Geschütz^ zurück, und bringt es nicht eher an dieBrustwehre , bis die feindlichen Truppen zum Angriff vorrücken ,um dieie mit einem lebhaften und um so wirksamer« Feuer empfan-gen zu können, wenn sie nur noch einen guten Kartelscheaschußentfernt sind.