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sich einzuschneiden, im Falle die Brustwehr völlig herab geschos-sen sein sollte, um den feindlichen Breschbatrerien doch etwas ent-gegen setzen zu tonnen. Bousmand (Allgemeiner Ver--such über die BefcstigungSku n st) legt auf dies.» neuenGebrauch des Geschützes eiueu großen Werth, daß es den Feindan der Errichtung seiner Batterien hindern, ihre Wirkung ver-ringern und aufhalten solle, weil es immer in dem Augenblick,wo das feindliche Feuer wirksam zu werden anfing, hinter dieTraversen zurück gezogen ward. Allein, wen» cS auch dadurchgegen die Wirkung der geraden und Nickoschettschüsse gedecktwar; fand dies doch nicht in Absiebt der Bomben und Granatenstatt, die höchst wahrscheinlich de» größten Thcil der Lastetenzertrümmert haben, und die gemeinschaftlich mit den Steinwür-fen die Bedienung dieses Geschützes äußerst prgk.-r machen müs-sen. Nur denn, wenn man Mittel findet: die Bedienung unddas Geschütz durch eine Bedeckung von Holzwerkcn und Erde ge-gen das Warsgeschütz zu sichern, ist eine bedeutende Wirkungvon demselben zu erwarten.
Ist nun die Bresche zu Stande gekommen, und arbeitet derFeind an dem Uebergange über den Grabe»; muß der Artilleristalle Hülfsmittel seiner Kunst aufbieten, den Sturm auf denHauptwall zu entfernen, oder — wenn er endlich erfolgt — zu-rück zu weisen. Bei einein Wassergraben wird der FaschinenDamm an der anliegenden Flanke beschossen, und wo mvalich,durch Knnstfeuer angezündet, welches letztere auch bei einemtrocknen Graben in Abficht der Schanzkorbe der Vappe möglichist. Gegen den Sturm die — vorzüglich schwere Bomben. dieman mit langem Zunder versehen , die Bresche herab rollen läßt;Pulversäcke, und — wenn eö der Raum »erstattet — Kanone»oder noch besser Haubitzen, welche die Spitze der stürmenden Ko-lonne mir Kartetsäcu empfangen. Die vorkommenden Fallesind hierzu mannichfach, als daß sich darüber bestimmte Vor-schriften geben ließen. Entschlossenheit und Beurtheilung derUmstände kdnuen und müßen hier die einzigen Führer ftp».
Die V er t h e i d i gu n g der Posten und Verschanznngen un-terscheidet sich von der Vcrtheidigung der Festungen dadurch, daßsie weit mehr von der Beschaffenheit des Terrains und von man-cherlei zufälligen Umständen abhängt, auf welche bei der Stellungund Vertheilung deö Geschützes Rücksicht genommen werden muß.Es konneu daher auch hier blos einige allgemeine Grundsatze an-gegeben werben, bei deren Befolgung die durch die Umstände noth-wenbig werdenden Modificationen beobachtet werden müßen.
1.) Die Batterien verschanzter Trfippen dürfen nie das Feueroder die Bewegungen derselben hindern.
2.) Die Geschütze werden daher auf die vorspringenden Win-kel der Verschanzungcn gesezt, wo sie das Terrain am besten be-streichen können.