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trockne Destillation sich verkohlen, und zum Hüttkngebranch ge»schickt machen lassen.
Um leztereS zu bewirken wird eine Art Steinkohlen ausgesucht,die wenig oder gar kein rohes Gestein enthalte», und die in kleine,z bis 4 ,-loll große Stücken zerschlagen, nachher aber auf einerebnen Stelle », Meiler anfgesch -rret werden, die 10 bis rz FugDurchmesser, bei 2Z Fuß Hohe bekommen und gegen üo Ct>. Koh-len enthalten. Der Meiler wird mck einer dichten Lage Stroh,oder auch mit klaren Kohlen bedeckt, und zulezt i Zoll dick mir Csdebeworfen. Nach 4 Tagen sind die Stcmkohlen gewohnlich durch-gebrannt; man cestickt uun durch aufg wo fencn Stand daS Feuerund kann nach 12 bis iz Stunden die Coaks heraus nehmen.Drei Arbeiter liefern so wöchentlich gegen 400 Ctr. Coaks, dieeine dem Ansehen nach trockne, schwammige, schwarzgraue Massesind, die sich schwerer entzündet, als die Steinkohlen in ihrem na-türlichen Zustande, aber eine lebhaftere und gleichförmigere Flammegeben.
Die Steinkohlen von New-Castle werden in kleinen gemauer-ten Oefen enckchwefelt (d. h. verkohlet) wo man die Kohlen sohoch, als die Thü e ist einschüttet und die leztcre verschließt, nach-dem man jene in Brand gesteckt hat. Nach go bis 40 Stundenist der Brand vollendet, und die Kohle hat sich ui einer einzigenMasse zusammen verbunden: die tick) jedoch wegen ihrer vielenRisse leicht wieder in Stücken zerbrechen laßt. Nach 48 Stundenwerden die Kohlen — die hier Cindres hußcn — herausgenom-men, und an die Luft geschüttet, wo sie bald von selbst verloschen.
Durch dieinUarS metallurgischen Reisen (st-art. I. p. 209.)von diesem Verfahren gegebene Namstcht b-wvgen, hat mau auchin Schlesien, besonders auf dem königlichen Eisenwerke MalapaneVersuche m t Coaks äugest llt. Nachdem man ncmlich die hohenOefcn zucrji mit Holzkohlen in Gang gebracht, und nun gutesRoheisen erhielt, wurden anstarr jener Coaks zugestzr, bis manendlich m gc-n; allein die leztern anwandte. So ward der hoheOfen 44^ S unden in t demselben betrieben und, besonders zuleztvorzüglich gutes und weit mehr Rohci'en erhalten, als mit Holz-kohlen. Dasselbe erhellet auch aus den schon 1769 i» Frankreichmit 2 Krnmdfen augestellten Versuchen , wo 672 Ctr. Erz mir Zg-aCtr. Coaks i lg Ctr. Roheisen lieferten, wahrend Zio Ctr. Erz mitZ>s, Karren Holzkohlen nur 89 Ctr. Roheisen gaben. Hiezu wä-re» 251 Stunden norhig ; während welcher Zeit mit den Coaks K72Crr. Erz dmchgssezr wurden ; welches einen reinen Gewinn von 79^Stunden und ^ der Unkosten giebr.
Steinznörser (pierrier) unterscheiden sich von den gewöhn-lichen Mörsern durch ihren größer» Kaliber und durch ihre gerin-gere Metallstärke. Ihre Dimensionen sind bei der Französischen Ar-tillerie folgende: