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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
96
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Res Reo

Rephühner« Mörser, Sieheden eben angeführten Arlik.

Reserve -P'ark p re ä'arciilsrie) bestehet ans einer Divi-sion Geschütz von alten Kalibeni, um den bei der 'Armee verfal-lenden Abgang sogleich wieder ersetzen zu können. Hier b findensich all G rächschafliN, die man nicht »gleich zur Hand habendarf; e' W->kzeu.ge der Handwerker, das vorrätvige Gcfthier-hosz, Elsen, oas Schanzzeug u. a. m. nebst einem Theil dervor alhigen Munition uns dam Gepäck der nicht bei o.r Geschütz-Dtvtfion eingerbeilten Arriileristen. Man sehe auckpark

Retirircn des Geschützes muß nie zu früh geschehen, denngerade die letzten Schüsi- sind gewöhnlich sihr mörderisch undhaben nicht Selten dao Treffen entschieden. Man darf dahernie eher zu Feuern aufhören, bis der Feind so nahe ist daßman nicht mehr laden kann wo sich erst die Offiziere mit ih,ren Artilleristen zurnckzi.hen, und Ladung und Munition mitsich nehmen. ES ist unter allen Umstände» besser, ei» paarKanonen zu verliehren; als durch einen zu vorschnellen Rückzugdes Geschützes das Wohl der Armee aufs Spiel zu setzen.Findet seooch der Feldherr aus bewegenden Gründen für g»t, sichmit der Armee zurückzuziehen ; muß dieses von der Artillerie eben-falls zeitig genug geschehen ehe der Feind zu nahe heran kommt,und alsdann den Rückzug unmöglich macht. Die Vernachlässi-gung dieses Grundsatzes brachte schon manche Armee erst um denSieg und denn um den größten Theil ihres Geschützes- Anstattgute Stellung zu nehmen, oder vertheidignngssälsige Posten zubesetzen, um den Rückzug der Armee zu decken, wollte man esohne weiteres Zurückziehen, und fiel der feindlichen Reucerei indie Hände- In ebnem Terrain kann man sich sehr oft mit einem ab-wechselnden Feuer in Front zurückziehen, indem man sich der Pro-lvnge bedient und immer die Hälfte jeder Abtheiluug zurückgehenläßt, während die andere stehen bleibt und den Feind zurück hält.

Retirirhak'en. Siehe Beschläge der Kanonen.

Rcverbcrieröfen oder Ossindöfen unterscheiden sich dadurchvon andern Schmelzöfen: daß sie kein Gebiaße haben, sonderndaß hier das Feuer durch den Luftzug des OfeuS selbst am efachtund verstärkt wird. Die Grundsätze," auf welchen die Einrichtungdieser Ofen beruhet, sind schon oben (Artik. Gießen) angezeigtund Tab. XI. eine Vorstellung der in den Französischen Gieße-reien üblichen Windöfeu gegeben worden. Im Allgemeinen ist eSbei jedem Schmelzofen eine uothwcndige Bedingung: den beab-sichtigten ch> mischen Prozeß mit dem geringsten Aufwand von Zeitund Brennmaterial, und mit aller nur möglichen Gleichförmig-keit hervor zu bringen. Es ist bekannt: daß die Wirkungen dcSFeuers ans die Korper nach der verschiedenen Starke desselbenauch gar sehr verschieden sind, und daß man durch sin wechsel-weise!? Steigen und Abnehmen des Feuers unregelmäßige und