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2,2 (1812) P - Z
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Reit

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s ritten machte. Bei der Sächsischen und Russischen Artillerie istl ebenfalls die ganze Bedienung beritten; bei der Würtembergischen5 hingegen sitzt ein Mann, und bei der Englischen sitzen zwei MannP auf dem Protzkasten der Kanonen, und die übrigen sind zu Pf rde.

Das Geschütz der Reitenden Artillerie bestehet in sechs-oderi achrpfnudigen Kanonen und leichten Feldhaubitzen. Unier ton! letzter» schienen die Sächsische, 9 Kaliber lange G r a n a r st n ck e nund die Russischen, 10 Kaliber lange Einbdrner sillt vorzüg-lich für die Reitende Artillerie zu eignen. Sie Hobe» ein-, g oßereWurfweite, und halten genauer» Schuß, als die gewöhnlichenHaubitzen ; zugleich fübren sie aber eine größere artetsme, als dieKanonen von kleineren Kaliber. iZob bestand die Sächsisch/ Rei-tende Artillerieans zwanzig Kaliber langen, vollgütigen Vierpfün-dern die noch auf iczc>cz Schritt außerordentlich genauen SA ußhielten, und eine Ladung von ljf bis 2 Pfund Pulver gestatteten.Man würde daher auch im Stande gewesen sein, ihnen eine weitgrößere Kartetschc zu geben, als die gewöhnlich für diese Kaliberbestimmte ist, und man findet Artik. K a r r e t sch e n einige dabingehörige Versuche angefnhret. Die Französische Reitende Ar-tillerie bestehet aus achlpfündigen Kanonen und sechözolligcn Hau-bitzen; eine Division derselben bestehet:

Fuhrwesen Pferde

Kanonen 4 24

Haubitzen 2 12

Vorrarhslaffette 2 8Munirionswagen zu

den Kanonen 8 48Munirionswagen zu

den Haubitze» 6 z6Deckelwagen mit Vor»

rathsstücken 1 6

Brodwagen 2 12

Feldschmieden 2 10

27 Wagen 15h Pferde.

Die Munitionswagen oder sogenannte Wurstwagen, eigent-lich zu dem Sitz der Artilleristen bestimmt, bestehet aus einemlangen, in Federn Hangenden Kasten mit einer gepolsterten Decke,derstuwendig zu den Achtpfündern in 6b zu den sechszolligen Hau-bitzen aber in ZO Fachern gethcilt ist, worein die Patronen gesetztwerden. Durch die neue Verfassung der Französischen Artillerie,wo allgemein die sechspsnndigen Kanonen anstatt den acht - undvierpsündigcn eingsführct werden sollen, muß nothwcndig auch je-de von dem Kaliber des Geschützes abhängige Einrichtung be-deutende Veränderungen erleiden. Es wäre daher überflüssig inDinsischt der Ausrüstung derReitenden Artillerie weitlaus-riger zu sein, und wir können vielmehr uns sogleich zu dem wah-