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Rad
daß man das Rad abziehen und nachher wieder anstecken kann.
Bei weichem Boden muß hier ein Gretsiück unter den Stempel ge»legt werde», damit er durch die Last des Geschützes nicht eingedrücktwird. Läge das vordere Ende der Achse nach abgezogenem Radeauf der Erde, wird die Stirn der Lastete vermittelst eines starken,y Fuß langen Baumes in die Höhe gewuchtet, und eine Windeoder ein Stempel unter die Mittelachse geszt. um das Rad ansttkenzu können.
Ein zerbrochenes Rad ist entweder in den Felgen ge'prungcno der die Speichen sind zerbrochen. Im crstcrn Fall wird ein Zieh»band um die Feige gelegt, und durch die Löcher desselben ein Seilgezogen, das man um die Nabe schlingt, und vermittelst einesWürgcknüppcls spannet. Die beiden anstoßenden Speichen werdenzugieich durch einen Bund gefaßt, den man mir 2 auf den Spei»chen vorgeschlagenen Nagel» befestiget, daß er nicht nach der Nabeherab gleiten kann. Eine blos gesprungene Speiche wird durch ei-nen umgewickelten Bmdcstrang befestiget, oder auch durch einedaran gebundene Nothspciche verstärkt. Waren jedoch mehrereSpeichen entzwei, oder wären sie aus dem Bocke gebrochen, mußein Vorrathsrad angesteckt, oder vie Laffetc vermittelst einesSchleifbäumeS (siehe Marsch des Geschnzcs) fortgebrachtwerden.
Räder, ercen irische, siehe Lastete.
Radschksß auch deutsches Schloß (Notine uilemancle) weiles um das Jahr 1517. in Deutschland zuerst erfunden warb, un-terscheidet sich von dem ob?» beschriebenen Fliittcnschlosse durch dasin der Pfanne angebrachte stählerne Rad, auf welches der in denHahn geschraubte Schwefelkies aufgesezr wird, damit es bei demschnellen Umdrehen durch die aus dem Umkreis desselben eingeschnit-tenen Furchen reißt. Wie das Flintenschlos bestehet es aus einemSchloßblech, ans dem auswendig der Hahn mit seiner Feder, diePfanne, das Rad mir seinem Rudel, oder Deckel, und der Schie-ber sich befindet. Inwendig ist die Stange mit ihrer Feder undDeckel, die Schloßfeder und das Abzugskegelchen angeschraubt.Vor der Erfindung des jczt gewöhnlichen französischen Schlosses,ward das deutsche Schloß zuerst bei der Kavallerie, von GustavAdolf ober auch bei der Infanterie eingeführt.
Aaffinircn deS Eisens, s. Eisen und Krischen.
Raffinircn des Salpeters, st Salpeter.
Raffiniren des Stahles, f. Stahl.
Rakete ( kusee vcstaitte) ist ein bekanntes Kunstfener, dasthills zu Signalen im Kriege, kheilö auch zum Vergnügen ange-wendet wird" Sie bestehet ans der geschlagenen und gebohrtenHülse und dem Staube. Um jene zu verfertigen, wird das Win-derblatt von Doppclpapier ans den Minder (imguedts n mcm-