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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
77
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Rad 77

Die Räder deS Sächsischen Geschützes sind schwächer ,'n Holz,werk, als die Französischen, »uv dennoch dauerhaft genug. DieFelgen de. Fcldg? chübräder haben hier 4 dir 5 Zoll Hohe, und zbis >5 Zoll Stärke. Die Speichen sind bis -Z Zoll breit; imBlatte oder i» der Nabe gZ bis 4-5, an den Felg'» aber 2 bis4 Zoll stark Die Zahl der Speichen dangt von der Höbe des Ra.des' ab, >o daß die gegen 6 Faß hohen Laffetenräder gewöhnlich 12,d!i Br-chg'äder aber, so wie überhaupt alle Vorderräder nur 10 Spei-chen erhallen, die bei schweren Wagen biSwestcn gepaarer o. h. dawo die Felgen zu ammenstossen,: ahcr zuiaurm ugerüelt werden. Derobere Zapfen der Speiche wird von den deutschen Wagnern rundgemacht, vnd nach dcm E nfttz n in We Felge g vollen und verkeilt,und im Blatte werden immer Z Speichen vermittelst eineS durchsie hindurch gehenden hölzernen Nageis befeft gct, welches vcrboh,rc» Hecht.

Das Beschläge des Rades besteht aus den Nabcn brich-st n, 0,öD den Nadenringen, kl,L,u,lft den Schienen Doder Radr' ife» und den Z ieh ba ii d e rn n; welche legiere manjevorh ,>ei den bess m Artillerien abgcschaft hat, weil sie das Radohne wesentlichen Nutzen be>.-'wcren. Die Radcra fen geben aller»dingS eine bessere gerbiiidnng des Naoes als die schienen; habenaber den N'wtveil: daß allezeit der ganze Raifen abgenommenwerden muß, wen» er bei üblem Wege zcrchnngr, oder wenn dasHolzwerk mit der Zeit ziiiamwentrockuet, wodurch der Ralfen lockerwird. Die metallene Nab.nbü > scn der französischiN Geschütze gc»hcn durch di. Nabe völlig hindurch; das Gewicht jedes PaareSderselven beträgt:

bei der zwölfpfündigen Kanone 54 Pfund

— — actrrpfündigen — 51, —

— — v erpftindiqe-, — 3Z ^

Zu den hölzernen Ächstn erhalten die Räder blos eiserne, Z Zoll

lang und gegen z Zoll starke Büchsen, die von der Seite einen, endas Holz der N be greifenden Vorstand st'h.n ? bi^.g.Dsb.XXl. da»mit sie >ch nicht drehen u- d locker werden können. Ausser den Schie-nen 'werden die Felgen der schnüren Kanonen noch bisweilen durchangckch.andre Seireubleche mit einander verbunden (M biA. Z.),wo alsdann zu zcocm Rave 12 Seitenbleche und 48 vernieteteSch waben erfordert werden. Die Schienen erhalten gewöhnlich jede10 Radenägel; bei drm Sächsischen Geschütz ab"r nur bNägel. und2 durch die Felge gehende, unten mir einer Murrer verseheneSchrauben.

Das Abziehen der Rader geschiehst bei dem Geschütz, wie beiallen schweren Wagen, vermittelst einer Wageuwint»; oder vnmil»tclst einer Wucht; oder endlich 'indem man den Schwanz der Lasse,kein die Höhe h.hen läßt, und an der Achs? einen Stempel (poknrgs)untersetzt. Wird nun der Schwanz der Laffetc wieder herunter g.-,drückt, kommt dadurch der Achsschenkel genugsam in die Höhe,