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es gleichgültig finde, ob ihr diese erhaltet oder ver-liert.
Soll das wahrhast Gute kommen, welches ihr her-bey wünscht, so erhebt euer Leben über seine engen Pri-vatverhältnisse und Privattngenden z» einem öffentlichenLeben des Geistes. Anders ist nicht zu helfen! Denn nurin dem öffentlichen Geiste eines Volks kann die Ideeund ihre Begeisterung wahrhaft lebendig werden, weilnur so der Gedanke gegeben wird, dem der Einzelnesein Leben opfern kann.
Wir Europäer aber sind gute fleißige Leute, dieman mit Zucker und Kaffee recht sehr erfreuen und be-trüben kann, für Gott, Sonne und Gold brauchen wirnur ein Zeichen und aus allerley Gewerbe verstehenwir uns sehr wohl; nur über gewisse Dinge mögen wirnicht gern von neuer Lehre hören. Wer dafür spricht,der wende sich an die Kameelhirten auf dem brennendenSand syrischer und arabischer Wüsten , wo schon dielata moi'Alma die Bilder des irdischen Lebens verkehrtgegen den Himmel spiegelt. Von dorther kommen dieneuen Stimmen der Prediger in der Wüste, von dort-her schallte Jehova'S Name und unser Anathcma Maranatha so gut wie das Jllah Allah über die halbe Erde.Arabien ist eine Magnctisirte, die im Traume spricht,oft wunderbare Dinge. Wir aber bleiben nur hell wa-chend bey Verstände. Unsre Begeisterung ist die Begei-sterung der Wahrheit, wer unter uns deren Wort nicht